Dienstag, 16. Januar 2018

Auf Wiedersehen 2017 - Willkommen 2018

Hallo meine Lieben!

Ja, ich weiß. Es ist bereits der 16. Januar 2018. Dennoch wünsche ich euch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr! Ich bin mehr oder weniger in dieses Jahr gestolpert. Habe so einige Sachen durchgestanden, bei denen ich froh war, sie die letzten 20 Jahre nicht erlebt gehabt zu haben. Aber nun kann auch das Jahr 2018 für mich losgehen.

Ich möchte euch hiermit meine gelesenen Bücher des letzten Jahres vorstellen :) 

Bücher und Reihen, die mir gut gefallen haben:

1. Mind Control - Stephen King
2. Calender Girl: verführt - Audrey Carlan 
3. Calender Girl: berührt - Audrey Carlan
4. Calender Girl: begehrt - Audrey Carlan
5. Calender Girl: verzehrt - Audrey Carlan
6. Evernight - Claudia Grey 
7. Evernight: Tochter der Dämmerung - Claudia Grey
8. Evernight: Hüterin des Zwielichts - Claudia Grey
9. Evernight: Gefährtin der Morgenröte - Claudia Grey
10. Töchter des Mondes: Cate - Jessica Spotswood
11. Töchter des Mondes: Sternenfluch - Jessica Spotswood
12. Töchter des Mondes: Schicksalsschwestern - Jessica Spotswood
13. Anonym - Arno Strobel, Ursula Poznanski
14. 5 Tage die uns bleiben
15. Liebesgrüße aus Bollywood
16. Die Hochzeit meiner besten Freundin
17. Die Wunschliste 
18. Unsterblich: Tor der Dämmerung - Julie Kagawa
19. Unsterblich: Tor der Nacht - Julie Kagawa
20. Unsterblich: Tor der Ewigkeit - Julie Kagawa
21. Even Closer Reihe (6 Bände) - Tine Körner und Pia Sara 
22. Schattenschwingen - Tanja Heitmann
23. Schattenschwingen: Die dunkle Seite der Liebe - Tanja Heitmann
24. Schattenschwingen: Zeit der Geheimnisse - Tanja Heitmann
25. Forgotten - Cat Patrick
26. Seven Nights: Paris - Jeanette Grey
27. Unsterblich wie die Nacht - Mina Hepsen
28. Unsterblich wie ein - Mina Hepsen
29. Unsterblich wie die Liebe - Mina Hepsen
30. Ein Vampir für jede Jahreszeit - Lynsay Sands
31. Kein Ort ohne dich - Nicholas Sparks
32. Schneeflockenküsse - Mia Sanchez
33. Dash und Lilys Winterwunder - David Levithan, Rachel Cohan
34. Kodex der Hüterinnen - Sophie Fawn
35. Thoughtless - S.C. Stephens

Bücher, die mir leider nicht so gut gefallen haben:

1. Die Tiefen deines Herzens - Antje Szillat
2. Das Hexenbuch von Salem - Katherine Howe
3. Die Farben des Verzeihens - Alexandra Mazar
4. Mein langer Weg nach Hause - Saroo Brierley
5. Paper Towns - John Green 
6. Sehen wir uns morgen? - Alice Kuipers
7. Eight Ways to Ecstacy - Jeanette Grey
8. Ein verrückter Tag in New York - Ashley und Mary Kate Olsen
9. Breed - Chase Novak
10. Unsterblich wie der Morgen - Mina Hepsen
11. Nach dem Sommer - Maggie Stiefvater [abgebrochen]
12. Im Schatten des Elfenmonds - O.R. Melling [abgebrochen]


Auch in diesem Jahr möchte ich an einer Challenge teilnehmen. Die #RanandenSuBmitAva2018 Challenge hilft mir hoffentlich dabei, meinen Stapel ungelesener Bücher zu verkleinern, der mit 180 Büchern gar nicht mal so klein ist. 
Auch privat wird das Jahr 2018 ziemlich aufregend. Nächste Woche steht meine Zwischenprüfung an und im September komme ich schon ins dritte Lehrjahr. 


Übrigens bin ich seit Dezember letzten Jahres auch auf Instagram und dort wesentlich aktiver als hier :D Also solltet ihr interesse haben, dann einfach nach bollywoodandbooks auf Instagram suchen - ich freu mich auf euch! 

Noch einen schönen und entspannten Tag! 

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Sonntag, 7. Januar 2018

[Rezension] Der Kodex der Hüterinnen


Der Kodex der Hüterinnen | Sophie Fawn | Self-Publisher | 28. Juli 2017 | 2,99€ (Ebook)


Inhalt: 

Amela wurde als Hüterin geboren und ist als solche zu einem Leben auf der Flucht verdammt.

Als Keras ihr begegnet, genügt eine Berührung von ihr, um in ihm die Stärke der Jäger zu wecken. Sofort erkennt er, was sie ist, und will Rache üben. Rache für den Fluch, den die Hüterinnen den Jägern auferlegt haben. Rache für den Tod seiner Mutter.

Doch was ist geboten, wenn man sich in den Feind verliebt? Folgt man den Regeln und vertraut auf seine Familie? Oder stellt man sich gegen sie?


Meine Meinung:


Zunächst hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Es gibt zwar einen kurzen Prolog, jedoch wird man ein bisschen in die Geschichte hineingeworfen. 
Durch den angenehmen und leicht zu lesenden Schreibstil konnte ich mich dann allerdings auch nach einigen Seiten fallen lassen und die Geschichte genießen.
Die Charaktere waren authentisch und schön beschrieben, jedoch finde ich die Namen der Protagonisten recht ungewöhnlich.  Amela und Keras waren mir sehr sympathisch, allerdings war mir die Geschichte der beiden zu vorhersehbar. Zudem hätte ich sie mir an einigen Stellen ein wenig ausführlicher gewünscht.

Die Geschichte war dennoch sehr interessant und hatte einige Wendungen zu bieten. Und zeigt uns, welche Nachteile es haben kann, blind an Ideologien zu glauben und nichts zu hinterfragen.

Ganz klar eine Empfehlung von mir!

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Vielen lieben Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Samstag, 16. Dezember 2017

[Rezension] Schneeflockenküsse

Schneeflockenküsse | Mia Sanchez | Self-Publisher | 6. Dezember 2017 | 0,99€ (Ebook)


Inhalt:


Melody verbringt Weihnachten gemeinsam mit ihren Freundinnen in dem verschlafenen Örtchen Freedom Falls. Doch der winterliche Urlaub verläuft anders als erwartet. Der heißbegehrte Schnee, der dringend für den Schiurlaub benötigt wird, fällt einfach nicht. Stattdessen herrschen laue Temperaturen. Und das, obwohl der Wettermann von Kanal 5 doch Schnee versprochen hat.
Wie es das Schicksal will, verbringt auch Ted, der Wetterfrosch, die Feiertage in Freedom Falls.
Wie wird Ted auf Melodys Anschuldigungen, er hätte ihren Urlaub ruiniert, reagieren?

Meine Meinung:

Was für eine weihnachtliche, witzige und süße Geschichte! 

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist locker und flüssig, so dass man das Buch an einem Tag fertig gelesen hat.  
Die Autorin hat zudem wundervolle und sympathisch-witzige Charaktere geschaffen. 
Melody mochte ich von Anfang an. Sie scheint die Anführerin der Mädels-Truppe zu sein und lässt sich zu dem ein oder anderen Unfug hinreißen. 
Leonie war mir von den vier Freundinnen am unsympathischsten, da sie andere nur auf das Äußere reduziert. Auch Melody scheint diese Eigenschaft nicht zu behagen und kritisiert sie in ihren Gedanken häufig.

Alles in allem ist es eine sehr süße Kurzgeschichte, die einem zur Weihnachtszeit das Herz erwärmt und einen an der einen oder anderen Stelle schmunzeln lässt. 

Vielen lieben Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar! 
 

Dienstag, 12. Dezember 2017

[Rezension] Kein Ort ohne Dich


 Kein Ort ohne Dich | Nicholas Sparks | Heyne | 17. September 2013 | 9,99€ (Taschenbuch)


Inhalt:

Nach einem schweren Unfall auf einer einsamen Straße schwebt der 91-jährige Ira zwischen Leben und Tod. In seinen Halluzinationen erscheint ihm seine verstorbene Frau Ruth, und gemeinsam erinnern sie sich an die großen Stationen in ihrem dramatischen, aber auch sehr glücklichen Eheleben. Parallel wird die romantische Liebesgeschichte eines jungen Paares erzählt: Eher gegen ihren Willen hat sich die Studentin Sophia in den sympathischen Rodeoreiter Luke verliebt. Denn wie soll eine gemeinsame Zukunft zwischen einer weltoffenen Kunsthistorikerin und einem provinziellen Rancher funktionieren, der auf wilden Bullen reitend Kopf und Kragen riskiert? Doch dann treffen die Liebenden der unterschiedlichen Generationen an einem schicksalhaften Tag aufeinander, und plötzlich gibt es neue Hoffnung...

Meine Meinung:

Ich bin total begeistert von meinem ersten Nicholas Sparks! Ich hatte so meine Zweifel, ob mir das Buch gefallen wird, da ich den Autor immer mit sehr viel Kitsch und Schmalz verbunden habe. Jedoch ist Kein Ort ohne Dich ein flüssig und leicht geschriebener Liebesroman, der einen ein bisschen träumen lässt. 

Wie ich bereits angedeutet habe, hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich, trotz der 540 Seiten, recht schnell weglesen. 
Mit den Protagonisten Sophia und Luke bin ich sehr schnell warm geworden. Sie waren mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in die beiden einfühlen. 
Mit der Geschichte von Ira und Ruth habe ich so meine Zeit gebraucht. Vermutlich weil ich als Leser weiß, das alles in der Vergangenheit passiert ist und ich mich somit nicht direkt mit den Beiden verbunden gefühlt habe. Dennoch hat mich auch Iras und Ruths Geschichte ab der Hälfte des Buches total abgeholt und ich war gespannt, wie sich die beiden Storylines zusammenfügen würden. 
 
Leider fand ich das Ende und die Zusammenführung der beiden Handlungsstränge recht vorhersehbar. Liegt vielleicht daran, dass man nach gut zehn begeisterten Lesejahren von nichts und niemanden mehr überrascht werden kann. 

Wer sich bis jetzt auch noch nicht an einen Sparks getraut hat, den kann ich nur beruhigen! Es lohnt sich definitiv dieses Buch zu lesen!



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Habt ihr schon ein Buch von dem Autor gelesen oder gar den Film zu dem Buch geschaut? 

Montag, 4. Dezember 2017

[Rezension] Die Unsterblich-Reihe Teil 3

Unsterblich wie die Liebe | Mina Hepsen | Goldmann Fantasy | 16. August 2010 | 8,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:

Mikhail Belanow weiß, dass die Zukunft der Vampire in seinen Händen liegt. Er muss die Kinder der Auserwählten in Sicherheit bringen, bevor sie getötet werden. Befeindete Vampire, die sich selbst als die wahren Bluttrinker bezeichnen, sind schon seit langem hinter ihnen her und schrecken auch vor Mord nicht zurück. Nun ist er mit seinen wertvollen Mündeln auf der Flucht, und plötzlich warnt ihn eine wildfremde Frau vor einem Angriff. Wer ist sie, und woher wusste sie von der Gefahr?

Meine Meinung:


Im dritten Teil dieser Reihe geht es um den Bruder von Angelica und den Cousin von Violet - Mikhail Belanow. Dieser ist mit seinem kleinen Neffen und der Tochter von Violet auf der Flucht und trifft dort auf Nell - eine Hellseherin. 

Mina Hepsen hat zwischen den beiden Protagonisten eine Chemie erschaffen, die mitreißt und ordentlich knistert. 
Nell war total liebenswert und auch Mikhail war überraschend sympathisch. Leider war er aber auch, so wie Alexander und Patrick, mürrisch und dickköpfig, was nach dem dritten Buch doch auch langweilig werden kann. 
Für mich war dieses Buch in gewisser Weise spannender als die beiden Vorgänger, wobei auch viele Fragen offen geblieben sind, die ich hier leider nicht weiter erläutern kann. Spoiler und so ..!

Ich bin schon sehr gespannt auf den vierten Band und wen wir dort begleiten dürfen. 
Leider ist auch hier das Buchcover total missglückt. Die Reihe hat definitiv die hässlichsten Buchcover, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Dabei könnte man was richtig Schönes zu der Geschichte zaubern.

Sonntag, 3. Dezember 2017

# Favorite Song on Sunday - Rewrite the Stars

Guten Abend ihr Lieben!

Ich hoffe ihr hattet einen schönen ersten Advent :)

Heute möchte ich euch mal wieder ein Lied vorstellen, was mich die letzten beiden Woche begleitet und unheimlich begeistert hat. Rewrite the Stars aus dem Film The Greatest Showman mit Zendaya, Hugh Jackman und Zac Efron. 
Ich - bekennender High School Musical Fan - bin fast in Unmacht gefallen, als ich die Vorschau zu diesem Song auf Zac Efrons Instagram-Account gesehen habe. Ich kann es immer noch nicht fassen, das er nach nahezu zehn Jahren wieder gesungen hat. 
Das Lied gefällt mir von der Melodie richtig, richtig gut und die Stimmen von Zac und Zendaya harmonieren einfach perfekt miteinander. 
Ich freue mich schon, wenn ich mir den Film im Januar im Kino angucken darf!


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Die Aktion wurde von Denise ins Leben gerufen und solltet ihr mitmachen wollen, dann einfach den Link in die Kommentare oder schaut bei ihr vorbei.

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Montag, 27. November 2017

[Rezension] Die Unsterblich-Reihe Teil 2

Unsterblich wie ein Kuss | Mina Hepsen | Goldmann Fantasy | 11. Januar 2010 | 8,99€ (Taschenbuch)


Inhalt:
Violet hat nur ein Ziel: den Vampir zu finden, der ihren Vater einst ermordete. So zieht sie durch das Land auf der Suche nach dem mysteriösen Ismael. Dabei hilft dem blinden Mädchen ihre besondere Gabe, mit ihrem Geigenspiel jeden in den Bann ziehen zu können. Als sie dadurch eines Abends dem verführerischen Patrick begegnet, kann sie an seinem Geruch erkennen, dass er ein Bluttrinker ist. Trotzdem kann sie ihm nicht widerstehen. Könnte er etwas mit dem Tod ihres Vaters zu tun haben? Violet muss sich bald entscheiden: Will sie Rache oder die Liebe ihres Lebens?

Meine Meinung:

Wie auch der erste Band der Reihe hat mir dieser unheimlich gut gefallen. 
Der Schreibstil gefällt mir immernoch genau so gut, wie im ersten Band. Er ist weiterhin sehr angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich das Buch innerhalb zwei Tagen gelesen habe. 

Wir lernen einen weiteren Vampir kennen - Patrick. Der neue Führer des Nordclans und guter Freund von Alexander. Dieser lernt die blinde Violet im Zirkus kennen, der zur Zeit Rast in der Stadt macht.
Auch diese beiden sind mir unglaublich sympathisch und es knistert wieder gewaltig zwischen den beiden Protagonisten. Violet ist eine mutige junge Frau, die dank ihrer ausgebildeten Nase auch ohne Augenlicht im Leben zurecht kommt. Und Patrick .. nun ja, gutaussehend und zum Anfang auch ein klein wenig arrogant. Und sichtlich geschockt, dass sein Aussehen keinen großen Eindruck bei Violet hinterlässt ;) 

Wir lernen in diesem Band aber nicht nur neue Charaktere kennen, nein auch Alexander und Angelica haben eine wichtige Rolle in diesem Buch. Finde ich sehr schön, dass man weiterhin auch an dem Leben der Charaktere aus dem ersten Band teilhaben kann. 
Wir lernen zwar in jedem Buch ein neues Pärchen kennen, dennoch zieht sich eine einheitliche Geschichte durch die Reihe - die guten Vampire müssen die bösen Vampire umbringen. 

Alles in allem hat mir der zweite Band auch wieder sehr gefallen und ich bin gespannt wie es weiter geht und wen wir als nächstes kennen lernen werden!

Montag, 20. November 2017

[Rezension] Die Unsterblich-Reihe Teil 1

Unsterblich wie die Nacht | Mina Hepsen | Goldmann Fantasy | 8. Dezember 2008 | 8,99€ (Taschenbuch)


Inhalt:

Eigentlich hätte Angelica nichts dagegen, ihre Zeit weiterhin mit ihren geliebten Büchern zu verbringen. Doch seit sie in London ist, muss sie sich in der Gesellschaft zeigen. Aber ihre Gabe, Gedanken lesen zu können, verunsichert sie. Bis sie jemandem begegnet, der sie ohne Worte zu verstehen scheint. Könnte der mysteriöse Alexander ihr Seelenverwandter sein? Oder stellt er eine tödliche Gefahr dar? In London gehen plötzlich Gerüchte über grausame Vampire um, und Alexanders Name fällt dabei immer öfter …

Meine Meinung: 

Unsterblich wie die Nacht von Mina Hepsen ist wirklich ein sehr schönes Buch, was sich flüssig und schnell weg lesen lässt. 
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist leicht zu verstehen und dennoch erkennt man an einigen Ausdrücken und Dialogen, dass die Geschichte im 19. Jahrhundert spielt.

Die Protagonistin Angelica ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie möchte sich nicht in die Rolle der damaligen Frau drängen lassen und sucht - erhobenen Hauptes - einen Mann zum Heiraten. Indem sie sich gezwungener Maßen einen Ehemann sucht, versucht sie ihren Bruder zu schützen, da dieser an einer Herzkrankheit leidet und nichts von der Armut der Familie weiß.
Während sie auf der Suche nach einem geeignete Mann fürs Leben ist, lernt sie den russischen Prinzen Alexander kennen. 
Dieser ist zum Anfang der Geschichte recht arrogant und unsympathisch. Wächst mir aber durch seine fürsorgliche Art von Seite zu Seite mehr ans Herz. 

Das Buch enthält auch ein paar Erotikszenen, die niveauvoll gestaltet und nicht zu ausgeschmückt sind. Dennoch prickelt es gehörig zwischen den Beiden! 

Das Ende des Buches war leider zu vorhersehbar, was ein bisschen schade ist, denn die Geschichte konnte mich die 300 Seiten total fesseln, so dass ich in Nullkommanichts fertig mit dem Buch war.

Trotz des Endes wirklich sehr zu empfehlen! 
(Ignoriert einfach dieses unglaublich hässliche Cover!)


Freitag, 17. November 2017

[FilmyFriday] The Walking Dead

Einen schönen Start ins Wochenende!

Heute habe ich einen etwas anderen Post am Filmy Friday für euch. Ich möchte euch meine momentane Hass-Liebe vorstellen:
 


Ja, ich gehöre auch zu denen, die sich freiwillig eine paar dumme Menschen und eine Horde zerfetzte Untote reinzieht. Natürlich nicht allein, das ist eine der Serien, die ich zusammen mit meinem Freund anschaue, ich brauche ja jemanden zum diskutieren - aber dazu später! Und natürlich weil ich ein kleiner Schisser bin, der jemanden neben sich sitzen haben muss, wenn mal wieder irgendwelche Beißer aus den Büschen gekrochen kommen. 

Die Serie umfasst mittlerweile acht Staffeln, wobei die achte Staffel gerade erst ausgestrahlt wird (allerdings noch nicht auf frei empfangbaren Fernsehsendern). Ich schaue die Serie auf Netflix - wo auch sonst - und bin jetzt gerade bei der ersten Folge der dritten Staffel - way more to come!

Aber nun möchte ich euch erklären, warum diese Serie meine Hass-Liebe der letzten Zeit ist.

Ich liebe die Serie, weil ...

es eine Dystopie ist und ich liebe Dystopien! 
Ein Virus hat die Menschen befallen und aus ihnen kleine stinkende Tote gemacht, die noch feucht-fröhlich durch die Gegend röcheln und sich ab und zu mal einen kleinen Snack gönnen. Dieser Snack besteht natürlich aus den Menschen, die nicht von dem Virus betroffen sind und um ihr Überleben kämpfen. 
Leider habe ich bis dato nicht erfahren, wie dieser Virus überhaupt enstanden ist und was ihn in Umlauf gebracht hat. Das einzige was ich weiß, ist, dass das Stammhirn betroffen ist, welches für die pure Bedürfnisbefriedigung und den Überlebensinstinkt zuständig ist. 
Ich finde die Idee unglaublich interessant.. ich mein, ganz ehrlich.. wer weiß schon, wie weit die Wissenschaft ist oder was die Wissenschaftler auf dieser Welt alles in ihren Hochsicherheitsräumen und Kühlboxen aufbewahren? Ich möchte es um ehrlich zu sein, nicht so genau wissen. 
Ich finde es auch interessant zu sehen, welche Charaktereigenschaften sich entwickeln und welche man unbedingt bewahren möchte, wenn man eigentlich kurz davor steht aufgefressen zu werden. Ich glaube in so einer Zeit ist es sehr schwer die eigene Menschlichkeit zu erhalten. Ich wäre wahrscheinlich eh ein Opfer und wäre zu dumm zum wegrennen ... oder würde mich gleich erschießen.

Ich hasse die Serie, weil ...

gefühlt alle Charaktere einfach richtig dumm sind! Und weil die Drehbuchautoren einfach mal die Menschen sterben lassen, die noch ein bisschen Grips im Kopf hatten und die Menschen, die einfach keiner leiden kann, überleben vermutlich bis zum Schluss. 
An oberster Stelle kann ich wirklich nur Carl nennen. Dieser Junge gehört einfach den Beißern vorgeworfen, ganz ehrlich. Ich hätte in der vorletzten Folge der zweiten Staffel fast meinen Laptop von der Bettkante getreten, weil der Junge mich richtig aggressiv gemacht hat! Ein anderer Charakter ist auch Carol. Die hat bis jetzt nur rumgeheult oder Wäsche gewaschen ... wobei sie das auch nur in den ersten Folgen gemacht hat. 

Ein weiterer Punkt, warum ich die Serie ein kleeeein wenig hasse ist auch, dass man einfach nichts über den Ursprung der Seuche erfährt. Natürlich kann ich das nur bis zu dritten Staffel beurteilen, vielleicht kann mir ja einer von euch sagen, ob man noch ein bisschen mehr in den folgenden Staffeln erfährt, natürlich ohne zu sehr zu spoilern. 

Ich würde mir wünschen, dass man mehrere Flashbacks der Personen bekommt, wie sie sich gefunden haben, was aus deren Familienmitgliedern geworden ist und natürlich, wie diese Seuche überhaupt entstanden ist. Sowas entwickelt sich doch nicht einfach wie die Vogelgrippe ..

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Schaut ihr The Walking Dead? Was haltet ihr von der Serie? Ab damit in die Kommentare!

Ansonsten wünsche ich euch ein schönes Wochenende! 

Freitag, 10. November 2017

[FilmyFriday] Hinter Bollywoods Kulissen

Einen schönen Freitag wünsche ich euch!

Ich habe mich mal wieder ein wenig auf Netflix umgeschaut und habe dieses Schmuckstück mit Vidya Balan, Emraan Hashmi und Naseeruddin Shah in den Hauptrollen gefunden. 


The Dirty Picture

Erscheinungsdatum: 2. Dezember 2011
Regisseur: Milan Luthria
Darsteller: Vidya Balan, Emraan Hashmi, Naseeruddin Shah, Tusshar Kapoor

Inhalt: 
In den 80er-Jahren will Reshma unbedingt ein Filmstar werden. Doch sie sähe zu langweilig aus, meint ein Regisseur. Das nimmt sich Reshma zu Herzen und liefert eine Songsequenz ab, die vor Erotik nur so lodert. Gegen den Willen des Regisseurs Abraham schneidet der Produzent die Szene in den Film - und landet einen Hit. Reshma nennt sich fortan Silk und macht mit ihrem sexy Image Karriere. Primär neben dem absoluten Leinwandstar, dem alten Suryakant, der trotz seiner Falten auch noch Schülerrollen spielt. Mit ihrem Sex Appeal wickelt sie den arroganten Megastar um ihre Finger. Doch nach vielen Dutzend Filmen mit dem immergleichen Thema ist Silk so auf Sex festgenagelt, dass sie es schwer hat, wieder davon wegzukommen. Liebe gibt es in ihrem Leben keine mehr, sie verfällt dem Alkohol...
 



Ein weiteres Mal bin ich unheimlich geflasht von Vidya Balans Schauspielkünsten! Sie konnte mich von Anfang an in ihren Bann ziehen. 
Ich habe auch in diesem Film wieder mit ihrer Rolle gefeiert, gelitten und gelacht.

Auch Emraan Hashmi hat mir recht gut gefallen. Ich kannte ihn bisher nur aus Once Upon a Time in Mumbaai und selbst da ist mir nur das Lied Pee Loon in Erinnerung geblieben.
In The Dirty Picture war er der Erzähler, der uns durch die Geschichte begleitet hat und uns die Story von Silk näher gebracht hat. Sein Charakter spiegelt die Independent-Regisseure wider, die durch intelligente Filme den Zuschauern ihren Standpunkt vermitteln und ihnen eine Lektion mit auf den Weg geben wollen. 
Er hat keinen Platz für eine Femme Fatale oder ein Item-Girl, wie sie heute genannt werden. Für ihn ist Sex einfach eine billige Masche, um Zuschauer in die Kinos zu locken. 

Generell sind mir viele Parallelen zu dem indischen Kino aufgefallen. Wie es sich entwickelt hat und wie es heute hinter den Kulissen zu sein scheint. Vor allem die Rolle von Naseeruddin Shah steht für die Schauspieler und Filmemacher, die hauptsächlich unterhalten wollen. Ganz egal ob das Drehbuch und die Story des Films totaler Schwachsinn sind, ohne Logik und extrem überzogen. Schauspieler müssen ihre Rechnungen ja auch irgendwie bezahlen ;) 
Besonders an Vidya Balans Reshma aka Silk, erkennt man wie hart die Filmbranche ist. Man kämpft sich hoch, bei ihr eben als Tänzerin und Verführerin, schwebt einen Moment und knallt dann mit Höchstgeschwindigkeit wieder auf den Boden der Tatsachen.

Ein heutiges Beispiel ist, glaube ich, Sunny Leone. Bekannt durch ihre Filmchen im Internet, versucht sie nun einen Fuß in die Tür zu Bollywood zu bekommen und alles was sie bisher drehen durfte, waren Filme mit viel Erotik und Sexszenen. 

Für alle Bollywoodfans mit Netflix Zugang .. schaut euch unbedingt diesen Film an! Die zweieinhalb Stunden werden im Nu vergehen. 

Hier kommt ihr anschließend noch zu den Lieder: Ishq Sufiyana 
                                                                                            Oh La La Tu Hai Meri Fantasy 
                                                                                            Honeymoon Ki Raat  
                                                                                            

Dienstag, 7. November 2017

[Rezension] Breed

Breed | Chase Novak | dtv | 1. Oktober 2014 | 9,99€ (Taschenbuch)


Inhalt:

Wenn Eltern zu Monstern werden - in Manhattan wird der Traum vom Baby zum Alptraum. Alex und Leslie sind zu allem bereit, um ein Kind zu bekommen. Als sie von den Erfolgen eines obskuren Arztes in Ljubljana hören, fahren sie hin - und kurz darauf wird Leslie wirklich schwanger. Aber ihr Körper verändert sich schneller als erwartet, und auch Alex spürt die Folgen der seltsamen Injektionen. Eigentlich führen Alex und Leslie ein schönes Leben: tolle Jobs, ein großes Haus an der Upper Eastside von Manhattan, eine glückliche Ehe. Aber Alex wünscht sich nichts mehr als ein Kind. Die Suche nach neuen Behandlungsmethoden wird für ihn immer mehr zur Obsession, und er ist überglücklich, als Leslie schließlich schwanger ist, trotz der Veränderungen, die auch er nach der schmerzhaften Behandlung spürt und die er zu ignorieren versucht. Zehn Jahre später führen die Zwillinge Alice und Adam ein seltsames Doppelleben: Ihre Eltern lieben sie über alles, sperren sie aber jede Nacht in ihre Zimmer ein. Aus dem Keller dringen furchtbare Geräusche. Verzweifelt versuchen die beiden Kinder, herauszufinden, wer ihre Eltern sind. Aber die Wahrheit über Alex und Leslie hat einen hohen Preis ...

Meine Meinung:

Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut - leider war es für mich der totale Flop! 

Der Schreibstil des Herrn Novak konnte mich nicht überzeugen, die Sätze waren zu  verschachtelt, mit gefühlt hundert Kommata getrennt, sodass ich am Ende nicht mehr wusste, wie der Satz angefangen hat. 

Dadurch, dass das Buch keine Kapitel hatte, sondern in zwei Teile gegliedert wurde und der Rest aus Absätzen bestand, kamen mir die knapp 400 Seiten elendlich lang vor. 
Die Blickwinkel wurden durch die Absätze rasch gewechselt, so dass man verschiedene Charaktere kennen lernt. 
Da wären die Eltern, Leslie und Alex. Die beiden waren mir zum Anfang recht sympathisch. Ich konnte ihren Kinderwunsch verstehen und habe mit ihnen mitgefühlt. 
Leider haben es die beiden geschafft meine Sympathie recht schnell wieder zu verlieren. Selbst als sie noch menschlich waren, konnte ich es nicht nachvollziehen, warum sie das bei dem Arzt durchgemacht haben. 
Alex ging mir dann am meisten auf den Kecks, da er keine Rücksicht auf seine Frau nahm, sondern nur an sich selbst dachte. Als dann die Geschichte ihren Lauf nahm, musste man die beiden einfach hassen!
Neben den beiden Kindern, Alice und Adam, lernen wir als Leser auch den Lehrer von Adam kennen, der dann recht tief in der Geschichte steckt.

Die Geschichte ist definitiv etwas Neues, habe ich so noch nicht gelesen. Leider ist sie in meinen Augen auch sehr krank. Wenn ihr wissen wollt, was ich damit meine, dann nur zu! Allerdings werdet ihr nichts verpassen, wenn ihr dieses Buch nicht anrührt ;)

Auf Wiedersehen 2017 - Willkommen 2018

Hallo meine Lieben! Ja, ich weiß. Es ist bereits der 16. Januar 2018. Dennoch wünsche ich euch ein frohes und vor allem gesundes neues ...